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Lefort gewinnt 8. Internationale Berlin Open

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Lefort gewinnt 8. Internationale Berlin Open

Husum (tl) -  Bei der 8. internationalen Berlin Open am 8. Mai 2010 starteten bei diesem offiziellen Ranglistenturnier der Deutschen Taekwondo Union nahezu 800 Wettkämpfer aus 10 Nationen in der Hauptstadt. Nach durchweg guten Erfahrungen kam auch hier wieder die elektronische Kampfweste der Firma Lajust zum Einsatz.

Mit von der Partie waren 5 Kämpfer der Seahawks sowie ein kleines Betreuerteam. Bereits am Freitag wurde die Reise an die Spree angetreten, um rechtzeitig und ausgeruht in den Wettkampftag am Samstag zu starten. Austragungsort war das Erika-Hess-Eisstadion im Stadtteil Wedding, das Ende der 80er Jahre in eine Mehrzweckhalle umgebaut wurde und heute 2800 Zuschauern Platz bietet.

 

Coach Andreas Lefort (36) war für dieses Turnier wieder bestens aufgestellt und zeigte seinen Schützlingen und Gegnern in der Gewichtsklasse -80kg Taekwondo vom Feinsten. Hier starteten insgesamt 16 Wettkämpfer, um sich im K.O.-System mit hochklassigen Gegnern zu messen. Über insgesamt drei Kämpfe gelangte der Senior-Seahawk u.a auch über den deutschen Vizemeister Sven Kaminski souverän ins Finale, in dem kein geringerer als der amtierende dänische Meister auf ihn wartete. „Je öller, je döller“ scheint das Motto des „reifen“ Husumers zu sein, denn auch im Finale ließ der hochmotivierte Lefort nichts mehr gegen den jüngeren Kontrahenten Rahim Elidrissi vom Albertslund Taekwondo Klub aus Dänemark anbrennen und holte sich den angesehenen Titel. Nach einer 7:3 Führung, die der Seahawk auch durch zwei herrliche Kopftreffer erreichte, ließ er seinen Gegner noch einmal auf 8:8 herankommen, indem er nun einen Gang zurückschaltete und die Führung verwalten wollte. Fünf Sekunden vor Schluss besann sich Lefort aber wieder auf seine Qualitäten und brachte einen sauber aufgebauten Angriff wiederum mit einem fulminanten Kick an den Kopf des Dänen zum Abschluss und beendete den Kampf so mit 11:8 Punkten für sich.

Der Seahawks-Nachwuchs wollte seinem Meister in Nichts nachstehen und kämpfte ebenfalls ambitioniert und fast so erfolgreich wie ihr Trainer. Mit Domenik Jordan (15)  und Laura Schocker (15) stellten sich zwei Taekwondoka bei den A-Jugendlichen sowie Nesthäkchen und B-Jugendliche Yasmin Lembke (13) in der Leistungsklasse 1 (ab blauem Gürtel aufwärts). Carsten Möller (17) startete in Leistungsklasse II (bis grün-blauer Gürtel) sogar schon bei den Senioren. Alle vier Individualsportler drücken gemeinsam die Schulbank auf der Hermann-Tast-Schule und präsentierten sich auch in Berlin als vorbildliches Team, was wohl auch einen kleinen Anteil am Erfolg gehabt haben wird. So konnten Lembke und Schocker erst im Halbfinale durch ihre starken Gegner gestoppt werden. Wie eng es hier insgesamt in der Leistungsklasse 1 zuging, zeigen die knappen Ergebnisse. Sowohl Laura Schocker gegen die Berlinerin Göker Tugbar im Halbfinale als auch Domenik Jordan im Viertelfinale verloren jeweils durch Golden Points in Runde 4. Yasmin Lembke konnte in ihrem Halbfinale zwei Punkte durch schöne Kicks auf die Weste ihrer Gegnerin Nele Schakat vom TuS Ende erzielen, musste sich aber durch Verwarnungen wegen Haltens und entsprechender „Strafpunkte“ gegen sie geschlagen geben, ohne dass sie auch nur einmal von Ihrer Gegnerin getroffen wurde. Absolut verdienter Lohn waren damit die Bronzemedaillen für unsere Seahawks-Mädels Laura und Yasmin.

In der Leistungsklasse II der Herren bis 74kg ging es für Carsten Möller im Halbfinale ebenfalls um Edelmetall. Der junge Husumer unterlag seinem Gegner auch nur denkbar knapp mit einem Punkt Unterschied und durfte sich trotzdem noch über Bronze freuen.

Abgerundet wurde diese tolle Wettkampfreise mit Kultur und Kulinarischem. Nach einem langen und beschwerlichen Wettkampf ging es ausgehungert zum Abendessen, natürlich asiatisch (beim China-Mann). Selbstverständlich durfte ein wenig Sightseeing in Berlin trotz der fortgeschrittenen Zeit nicht fehlen. So wurden noch das Brandenburger Tor, der Reichstag, der Friedrichstadtpalast sowie der Alexanderplatz kurz besucht und bestaunt, um dann schließlich todmüde in der gemütlichen Jugendherberge ins Bett zu fallen.

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